In einem wilden Land

Sat 1 Event Movie

In einem wilden Land befand ich mich heute, am 12.11.2013 um 20.15 Uhr auf Sat 1.

Worum ging es. Weberaufstände in Preußen oder so. Junge Weberin erfüllt den letzten Wunsch ihres toten Mannes und will nach Texas. Dort darf sie nicht weiter, weil sie keinen Mann hat. Wird Zofe, rettet Gräfin, Indianer nehmen sie gefangen. Sie verliebt sich, Indianer verliebt sich. Halbe Rettung, Widerstand, ganze Rettung und Happy End.

Ich gebe zu, dat war nu wirklich die Kurzform einer Kurzform einer Beschreibung. Allerdings reicht das auch, mehr kann und will ich euch einfach nicht antun. Allerdings muss ich auch was positives erwähnen. Der Film basiert zum Teil auf wahren Ereignissen Wikipedia Fredericksburg. Hätte man aber noch irgendwie besser hervorheben müssen finde ich. Die Natur war auch toll, super Aufnahmen. Gedreht übrigens wurde im Südafrika.
Ansonsten war die Musik nervig, die Hauptdarstellerin schlecht bis sehr schlecht besetzt und der ganze Film war voller nerviger Klischees. Nun, wenigstens mussten wir, anders als bei der Wanderhure, nicht wirklich einen Softporno ertragen.

Ach ja, kann mir vielleicht jemand noch erklären, wieso in deutschen Filmen eigentlich immer geflüstert wird, wenn etwas bedeutendes gesagt wird?

Ganz schlimm war dann noch die nachfolgende Dokumentation, die ich nach wenigen Minuten ausschalten musste. Von dem Geschwafel und diesen äußerst merkwürdigen eingeblendeten Comics hatte ich genug und konnte nicht mehr ertragen.

Und jetzt kann ich eigentlich nur noch festhalten, in meinen Augen gibt es wirklich einige gute deutsche Filme und Serien. Aber please Sat 1 und wie ihr alle heißt, versucht euch doch nicht mehr am Western, Abenteuer, Action und Katastrophen Genre. Ihr könnt es einfach nicht. Es kommt nur eine Katastrophe dabei heraus.

Der Feind in meinem Leben

Sorry Sat 1, I am really Sorry ..

Aber wie ich es gestern per Tweet versprochen habe, ich habe dem Film Der Feind in meinem Leben immerhin eine Chance gegeben und ihn tatsächlich gesehen.

Handlung wie folgt:

Katarina Witt spielt Katarina Witt und Matthias Koeberlin spielt einen Stalker, der sich langsam aber sicher, bzw. schnell, viel zu schnell, zu ihrem Stalker entwickelt, nachdem er und ein Kollege wegen Ruhestörung zu ihr gerufen wurde und er ihr dort begegnete.

Klar, es ist ein zwei Stunden Film. Klar, man kann in diese Zeit natürlich nicht die ganze Entwicklung vom Normalo zum Stalker packen. Aber das dann zum Schluss eine Mischung aus Beziehungsdrama und Beobachtung eines Wahnsinnigen raus kam, dass ist nun wirklich schade. Ein weiterer Fehler war Martin Brambach, der den Kollegen von Herren Koeberlin verkörperte.
Wieso schießt er zum Schluss, wo doch eigentlich keinerlei Gefahr mehr droht. Ein weiterer Fehler war Frau Witt als Schauspielerin auftreten lassen zu wollen. Beim besten Willen, nein, sogar beim allerbesten Willen, ihre Darstellerei hatte nun so gar nichts mit Schauspielerei zutun.

Das ich die danach folgende Dokumentation Der Feind in meinem Leben – Alptraum Stalking dann nicht mehr gesehen habe, die in gewohnt reißerischer Manier, genau wie die Dokus nach den Wanderhure Filmen, präsentiert wurde und nach zwei Minuten abgeschaltet habe, muss ich wohl nun nicht mehr extra erwähnen (was ich hiermit aber trotzdem tue).

Als Fazit bleibt nur festzuhalten, Stalking ist ein verdammt wichtiges Thema, den Opfern muss geholfen werden und man darf nicht wegschauen.
Gerne darf und soll sogar auch in Spielfilm Form darauf hingewiesen werden. Dann aber bitte bitte nicht so.

Danke schön.

Das Vermächtnis der Wanderhure

Wie versprochen, just my two Cents zu dem Film Das Vermächtnis der Wanderhure

The grand Final der im TV zu sehenden Trilogie mit Frau Neldel als Marie in der Hauptrolle.

Marie ist inzwischen stolze und definitiv schöne Rittersfrau, schwanger mit dem zweiten Kind und ihr Männe, der Michel wird erster Ritter des Königs, der wie immer schlecht gespielt wurde von Götz Otto.
Julie Engelbrecht dagegen spielt die intrigante Hulda von Hettenheim.
Sie wirft die arme Marie in den Kerker, klaut ihr Kind und gibt es als ihr eigenes aus. Warum? Weil das Weib es kann und einfach Macht geil ist. Die Marie kommt dafür zu den Tartaren, wird sogar Hauptfrau im Harem.
Natürlich gibt es ein hin und her und kurz bevor die “Goldene Horde”, das Tartarenheer von über 200.000 Mann das arme Abendland überrennt schafft es Marie tatsächlich mal wieder alles zu retten.
Herzlichen Glückwunsch dazu.

Ich würde jetzt spontan gerne vorschlagen die Wanderhure in die Wunderhure umzubenennen. Schließlich schafft die Marie nicht nur ein Wunder.

Was mich wieder gestört hat, die Deutschen können einfach keinen Historienfilm. Sie versuchen es ala Hollywood, aber es gelingt ihnen nicht. Keinem der Schauspieler nahm man ab, das sie in ihren Rollen aufgehen. Sie spielten sie, aber nicht mehr. Das ganze kam mir vor als wenn ich ein Theaterstück oder so sehe, aber keinen Film.
Und was ich auch nicht unbemerkt lassen will:

Muss ich noch einmal die nackten Brüste von Julie Engelbrecht sehen, dann kriege ich einen Schreikampf. Ich habe gestern genug davon gesehen im Historienporno.

Aber die Titelmelodie, bzw. das Lied Take me back von Nolwenn Leroy finde ich echt wunderschön.

Take me back Video Clip