Sechzehneichen

Ich habe eben auf ARD Sechzehneichen gesehen.
Und eigentlich wollte ich jetzt erst Morgen drüber bloggen, aber Gedanken muss man fassen, bevor sie verschwinden. Und deswegen wird gleich einiges aufgeschrieben.

Bevor Kritik kommt, wie immer wird das hier kein volles Review, sondern Gedanken zu diesem und jenem.

Laura (Heike Makatsch) und Nils ziehen samt Tochter auf das Land, weil Laura an schlimmen Allergien leidet.
Die Frauen in “Sechzehneichen” nehme wacker die kleinen Kügelchen vom Heilpraktiker, die Männer bumsen sich durch die Gegend im Herrenclub, wacker aus der Frauen mal des einen, mal des anderen auswählend. Einmal darf es dann auch eine Brust-OP sein.
Nils findet das ja echt toll, darf aber erst mitmachen, wenn die anderen Mitglieder des Herrenclubs auch mal an seine Frau randürfen.
Irgendwann opfert er dann auch noch seine Schwägerin, die plötzlich dann auch als Kügelchen schluckender Cyborg durch Sechzehneichen läuft. Laura will dann doch fliehen, wird beinahe gekillt, wo ein Junge bleibt, der ihr hilft, davon erfährt man nichts mehr.
Zum Schluss muss Laura erkennen, sie kommt da nicht mehr raus. Der Polizist ist wohl auch im Herrenclub, oder auch nicht oder so.
Auf jeden Fall endet der Film so, dass die Laura vollkommen angepasst ist, sieht man auch an der Kleidung und so.

Der Film ist wohl ein “Remake” von Die Frauen von Stepford. Ich kenne den Film nicht, und nach Sechzehneichen möchte ich ihn auch nicht mehr kennenlernen. Ich habe mir die eine oder andere Kritik zu Sechzehneichen durchgelesen. Die sind noch viel zu nett finde ich. Nichts an dem Film war verständlich, nichts wahr glaubwürdig. Es gab zu wenig Schauspieler, dafür zu viele Statisten. Alle liefen deppert rum und nur, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun ausgeht (dieses Problem habe ich bei fast allen Filmen) muss ich jetzt echt angepisst sein und sagen, das ich von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr meine Lebenszeit aber so etwas von vergeudet habe.

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