Die Tote im Moorwald (Film)

Neulich sagte ich ja bereits,

Sie kann es nicht lassen

Und auch heute am 12. November hat Frau Maria Simon auf ZDF im Prinzip wieder ermittelt.
Und auch heute möchte ich das Fazit des Blogposts mal wieder vorweg nehmen 😉

Ich mag Maria Simon wirklich gerne. Aber heute, der Film Die Tote im Moorwald, dies war das erste Mal ein Film mit ihr, wo ich mir wirklich wünschte das er möglichst schnell zu Ende geht. Denn er war in der Umsetzung einfach viel zu schlecht.
Schade drum

Maria Simon spielt eine junge angehende Künstlerin, die sich auf die Spuren ihrer Mutter begibt. Sie begibt sich per Bus in das Dorf und mietet sich doch gleich mal in eine alte Molkerei, so mit der unheimlichste Platz des ganzen Ortes ein und hat einen Nachbarn, der von einem am Anfang tollen, zum Schluss nicht mehr wirklich tollen Franz Xaver Kroetz gespielt wurde. Dann macht sie sich, wie oben bereits erwähnt, auf die Suche nach ihrer Mutter, findet eine alte Arbeitskollegin/Freundin von ihrer Mutter und wird von dieser doch gleich mal mit meiner Mistgabel vom Hof gejagt.
Im Dorf sind ebenso zwei junge Frauen wohl ermordet worden. Keine tolle Sache und unsere Josefine Hauptperson, gespielt von eben Frau Maria Simon steigert sich in einen ziemlichen Wahn, fühlt sich verfolgt und so.
Leider wird man auch von unwichtigen Nebensträngen, wie z.B. Sex-Szenen teilweise verfolgt, die meines Erachtens sowieso nichts in einem Film verloren haben. Ich bin ja der Meinung, jeder Zuschauer weiß wie es geht. Da reicht es doch eigentlich, dass im Film nur erwähnt wird, was passieren soll auf sexueller Basis 😉
Nun ja, auf jeden Fall entwickelt sich die Rolle des Herren Kroetz zu einem Irren, der erst die Halbschwester von Josefine auf dem Gewissen hat und dann auch noch Josefine höchstpersönlich einsperrt und sie als Geliebte? behalten will. Sie auf jeden Fall geht irgendwann auf sein Spiel ein, zieht dann sogar noch ein Dirndl an (irgendwie mag ich das Kleidungsstück ja manchmal gerne an Frauen sehen, aber zu Maria Simon passt das einfach so gar nicht). Recht zum Schluss setzt sie das Haus in Brand, flüchtet ins Moor, der Franz Xaver hinter ihr her und sie stößt ihn ins Moor und er versinkt. Ich fühle mich an Schuh des Manitou erinnert 😉
Sie spricht mit der alten Freundin ihrer Mutter, die ja dann doch die ganze Zeit wusste das der Franz ihre Tochter auf dem Gewissen hat und die Frau Simon darf die Bühne, unsere Flimmerkiste, zum Schluss im Bus sitzend verlassen.

Die Geschichte an sich hatte ja dann doch definitiv Potential. Aber die Umsetzung, die Umsetzung, leider sehr sehr schlecht.
Schade, die Zeit von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr habe ich so leider echt vertan.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.