Der Feind in meinem Leben

Sorry Sat 1, I am really Sorry ..

Aber wie ich es gestern per Tweet versprochen habe, ich habe dem Film Der Feind in meinem Leben immerhin eine Chance gegeben und ihn tatsächlich gesehen.

Handlung wie folgt:

Katarina Witt spielt Katarina Witt und Matthias Koeberlin spielt einen Stalker, der sich langsam aber sicher, bzw. schnell, viel zu schnell, zu ihrem Stalker entwickelt, nachdem er und ein Kollege wegen Ruhestörung zu ihr gerufen wurde und er ihr dort begegnete.

Klar, es ist ein zwei Stunden Film. Klar, man kann in diese Zeit natürlich nicht die ganze Entwicklung vom Normalo zum Stalker packen. Aber das dann zum Schluss eine Mischung aus Beziehungsdrama und Beobachtung eines Wahnsinnigen raus kam, dass ist nun wirklich schade. Ein weiterer Fehler war Martin Brambach, der den Kollegen von Herren Koeberlin verkörperte.
Wieso schießt er zum Schluss, wo doch eigentlich keinerlei Gefahr mehr droht. Ein weiterer Fehler war Frau Witt als Schauspielerin auftreten lassen zu wollen. Beim besten Willen, nein, sogar beim allerbesten Willen, ihre Darstellerei hatte nun so gar nichts mit Schauspielerei zutun.

Das ich die danach folgende Dokumentation Der Feind in meinem Leben – Alptraum Stalking dann nicht mehr gesehen habe, die in gewohnt reißerischer Manier, genau wie die Dokus nach den Wanderhure Filmen, präsentiert wurde und nach zwei Minuten abgeschaltet habe, muss ich wohl nun nicht mehr extra erwähnen (was ich hiermit aber trotzdem tue).

Als Fazit bleibt nur festzuhalten, Stalking ist ein verdammt wichtiges Thema, den Opfern muss geholfen werden und man darf nicht wegschauen.
Gerne darf und soll sogar auch in Spielfilm Form darauf hingewiesen werden. Dann aber bitte bitte nicht so.

Danke schön.

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