Ich muss dazu ein Wort verlieren

Moin Moin,

mal wieder kein langer Blogbeitrag. Aber ich muss einfach mal ein Wort zu der Sexismus Debatte, die da zur Zeit kursiert, verlieren.
Wollte ich eigentlich schon letzte Woche, nachdem ich die Frau Illner gesehen habe, kam aber noch nicht dazu. Aber wie sagt man so schön, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Bei der Frau Illner in der Talkshow ging es unter anderem darum, wie man denn jetzt z.B. die Äußerungen des Herren Brüderle einzuordnen hat rechtlich.

Mir persönlich, und das will ich eigentlich hier nur einmal schriftlich festhalten, geht es um folgendes. In privaten Rahmen, in einem Kegelclub oder was auch immer, kann ja meinetwegen auch mal ein etwas härterer oder derberer Spruch fallen.

Aber was einfach Fakt ist:

Man hat sich Fremden gegenüber, in diesem Fall ist es sogar egal ob Mann oder Frau, anständig zu benehmen. Punkt, Ende, Aus.

Privatsphäre für Bewerber

Anscheinend häufen sich in den USA die Fälle, bei denen Arbeitgeber von Bewerbern die Herausgabe von den Zugangsdaten für die verschiedenen sozialen Netzwerke und auch für den Web-Mail-Zugriff verlangen. Dies jedenfalls ist den Verlautbarungen der demokratischen US-Senatoren Richard Blumenthal und Charles E. Schumer zu entnehmen (heise US-Politiker sehen zunehmend Druck auf die Privatsphäre von Job-Bewerbern).
Sie haben deswegen das Justizministerium und den Ausschuss für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz (Equal Employment Opportunity Commission, kurz EEOC) aufgefordert zu prüfen, ob diese Arbeitgeber gegen Bundesgesetze verstoßen. Sollte diese Untersuchung Gesetzeslücken aufweisen, so haben die beiden Senatoren vor, eben diese zu füllen.

Als Hintergrund des Berichtes wird auf Medienberichte (Medienberichte) verwiesen, nach denen ein Bewerber bei einem Sicherheitsdienst seine Facebook-Zugangsdaten herausgegeben hat. Kurz darauf, am vergangenen Freitag, meldete sich Facebook mit einem Hinweis (Hinweis) zu Wort, dass es das gute Recht der User sei, ihre Daten zu behalten, und dass die Herausgabe von Daten ebenfalls ein Verstoß gegen die Facebook-Regel sei, da damit auch Dritte betroffen seien, die dem Herausgeber z.B. Mails oder Nachrichten via Facebook schicken würden.

Passend dazu hat in Kalifornien der dortige Senator Leland Yee am Freitag einen Gesetzentwurf (Gesetzesentwurf) eingebracht, mit dem er den Arbeitgebern verbieten will, an die privaten Daten von sozialen Netzwerken der Arbeitnehmer zu kommen. Für ihn sei es nicht hinzunehmen, dass über soziale Netzwerke von Seiten der Arbeitgeber aus in die Privatsphäre der Arbeitnehmer eingedrungen wird.
Dies sei nicht nur unnötig, sondern auch unverhältnismäßig, so der Senator.

Blumenthal und Schumer sehen dies genauso. Sie befürchten, dass solche Fälle Schule machen und die allgemeine Arbeitssuche für Amerikaner unnötig erschweren könnte. Sie vergleichen die Herausgabe der Zugangsdaten damit, dass auch kein potentieller Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber den Haustürschlüssel übergibt oder Zugang zum Tagebuch gibt.
Durch die Herausgabe der Daten könnte der Arbeitgeber an Informationen gelangen, die ihm in Bewerbungsgesprächen so nicht zuständen, sei es das Glaubensbekenntnis eines Bewerbers oder ob zum Beispiel eine Bewerberin geschieden oder auch schwanger sei.

Die Amanda Todd Geschichte – einige Gedanken

Moin Moin,

Ich wurde gebeten, meine Meinung über die “Amanda Todd Story” zu erzählen. Da ich inzwischen auch denke, dass man darüber ganz gut bloggen kann, tue ich das hiermit.
Womit ich anfange? Gute Frage, schließlich dreht sich es hier ja jetzt wirklich nicht um ein Thema, wo man anfängt und mit einem Fazit oder so endet. Also lege ich einfach mal los.

Ein Mädchen chattet, schickt ein Oben-Ohne Nacktfoto an einen Mann, dieser Mann erpresst sie, verschickt das Foto, sie wird gemobbt und sieht schlussendlich keine andere Möglichkeit, als sich das Leben zu nehmen.

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