And Soon the Darkness

Moin Moin,

Yep, ich lasse auch mal wieder was von mir hören 🙂

Ellie (links) & Stephanie (rechts)
Ellie (links) & Stephanie (rechts)

Und mal wieder geht es um einen Film. Um genau zu sein um den Film, der diesen Montag um 22.15 Uhr auf ZDF lief, And Soon the Darkness. Hier lief er allerdings unter dem Namen Mörderische Ferien. Und der Film ist ein Remake vom Original von 1970, wenn ich es recht in Erinnerung habe.

Kommen wir nicht gleich zu dem, worum es in dem Film geht, sondern wenden wir uns doch erst mal den Fehlern im Film zu.

  • Ellie und Stephanie, zwei Freundinnen – schön und gut. Ellie wird aber so gespielt, so dargestellt wie eine “Schlampe”, dass man schon von Anfang an irgendwie das Gefühl hat, die hätte es doch nicht besser verdient, was mit ihr passiert. (Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen, im Real Life würde ich nie denken, dass eine Frau auch nur in irgendeiner Art und Weise es verdient hat, wenn ihr Gewalt angetan wird)
  • Beide jungen Damen haben ein Smartphone, welches sie auch ausgiebig benutzen. WTF denkt man da nur, wenn man sieht, wie sie sich zum wecken auf den alten Hotelwecker verlassen.
  • Wieso denkt man die ganze Zeit, der Entführer will die Entführten am liebsten quälen? Ich weiß, ich weiß, gefügig machen und so. Aber das wird doch wahrscheinlich erst gemacht, wenn in diesem Fall die “Ware” Frau zum bestmöglichen Preis verkauft wurde.
  • Wieso wird denn nicht die amerikanische Botschaft oder so angerufen? Oder gibt es so was in Argentinien nicht?

Gut, dann können wir also zur Handlung kommen.

Die beiden Freundinnen Stephanie ( Amber Heard ) und Ellie ( Odette Yustman

) sind auf Radtour durch Argentinien. An ihrem letzten Abend landen sie in einem kleinen Dorf, wo sich beide betrinken und Ellies schlampige Seite gezeigt wird. Durch den Kater und den Wecker ohne Strom verschlafen sie. Wollen dann aber doch das beste draus machen, fahren zu Wasserfällen, sonnen sich im Bikini und streiten sich dann. Stephanie ist genervt, fährt alleine Höhlen besuchen, kehrt zurück und Ellie ist weg.
Von dem Dorf Polizisten nicht ernst genommen aber mit Hilfe eines Amerikaners, gespielt von Karl Urban, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Freundin.

Langer Rede kurzer Sinn, die Freundin des Amerikaners wurde auch entführt, wie viele Mädchen vorher. Der Dorfbulle und der Dorfschönling sind die Täter. Stephanie findet ihre Freundin in einem Gelände, was so was von atomar verstrahlt aussieht. Ellie muss dann leider sterben und Stephanie soll an ihrer Stelle nach Paraguay verkauft werden als Prostituierte. Zum Schluss dann gelingt es ihr erst den einen, dann auch noch den zweiten Täter zu killen.
Und ganz zum Schluss wird sie auf der Straße von einer Polizistin aufgegabelt. Ob Happy End oder nicht bleibt dem Zuschauer überlassen. Beides kann möglich sein.

Was bleibt vom Film übrig? Es gab eine vorhandene Grundspannung, wenn auch nur in geringem Umfang. Gerade im Hinblick auf das Thema Frauenhandel und so wäre es schöner gewesen, die Person der Ellie nicht so “schlampig” darzustellen. Und die beiden Hauptdarstellerinnen, besonders Amber Heard, sind extrem nett anzusehen.

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