Anchorfree Hotspot Shield

Wenn man an einem öffentlichen WLAN Hotspot im Internet surft, besteht immer die Gefahr, dass jemand versucht, den Datenverkehr mitzulesen.
Manche Web-Dienste, wie z. B. Hulu oder Google Music, funktionieren nur in den USA. Für alle diese Anwendungszwecke kann ein VPN Dienst (wikipedia VPN Tunnel) die Lösung sein. Ob der Anchorfree Hotspot Shield, installiert auf einem Mac, hält was er verspricht, soll dieser kleine Test zeigen.

Auf der Seite von Anchorfree kann man die Anchorfree-Applikation für folgende Betriebssysteme herunterladen:

Hotspot Shield runs on:

Windows 7
Windows XP
Windows 2000
Windows Vista
Mac OS X (10.5 Leopard)
Mac OS X (10.6 Snow Leopard)
Mac OS X (10.7 Lion)

Ebenfalls gibt es den Dienst als Apps für iPad und iPhone, doch darum soll es hier nicht gehen. Einmal installiert und gestartet, hat sich die App auf meinem Mac in die Menübar mit einem Icon eingebunden.

Mit einem Klick auf das Symbol kann man sich mit dem VPN Dienst (die Server stehen in den USA) verbinden. Bis man sich wieder abmeldet, surft man also mit einer amerikanischen IP Adresse (wikipedia IP-Adresse).

Beim Surfen an einem öffentlichen Hotspot hat man nun den Vorteil, dass man gewissermaßen anonym im Internet unterwegs ist. Was die Eingabe von Passwörtern, das Online-Banking, etc. anbelangt, so liegt es am Nutzer, ob er das während der Verwendung des Anchorfree-Dienstes tun möchte. Schließlich muss der Nutzer dem Dienstanbieter vertrauen, da man ja über dessen Server unterwegs ist.

Kommen wir zum zweiten Vorteil, der uns in unserem Test besonders positiv aufgefallen ist. Und zwar kann man Online-Dienste aus den USA wie Hulu (hulu) oder Google Music (Google Music) nutzen. Das funktioniert in der Weise, dass durch Benutzung des Anchorfree-Dienstes einem Dienst wie z. B. Hulu vorgegaukelt wird, dass man sich z. Z. in den USA befindet. Die Verbindungsgeschwindigkeit hat uns in unserem Test sowohl beim normalen Surfen als auch bei Musik/Video-Streaming überzeugt und nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Zu Verbindungsabbrüchen kam es ebenfalls nicht.

Der Dienst ist entweder kostenfrei, d. h.
– Begrenzung auf 10 GB Datenvolumen im Monat,
– Internet-Seiten mit Werbung versehen und
– z.B. kein Support verfügbar

oder er ist kostenpflichtig (keine Begrenzung des Datenvolumens, keine Werbung, inkl. Support), und zwar wahlweise wie folgt:

0,50$ am Tag
4,95$ im Monat
29,99$ im Jahr

Ich haben die kostenlose Variante des Dienstes ausprobiert und hatte wirklich keinen Grund zum Klagen.

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